Text: Uta Lenk, Fotos: Georg Soller (Vilsbiburger Zeitung).

Überraschungskonzert für den neuen Musikschulleiter am 28.09.2019

Überraschungskonzert für den neuen Musikschulleiter am 28.09.2019

Musik! Musik! Musik!

Neuen Leiter der Musikschule, Sebastian Bortolotti, mit Überraschungsparty begrüßt

Vilsbiburg. Seit dem 1.August ist der neue Leiter der Musikschule Vilsbiburg, Sebastian Bortolotti, im Amt. Vor zwei Wochen hat auch der Unterricht an der Musikschule begonnen und am vergangenem Samstag, 28.09.2019 wurde er im Saal der Musikschule von seinen Schülern mit einem Fest zu seinen Ehren musikalisch begrüßt.

 

Der neue Leiter der Musikschule ist ein erfahrener Musiklehrer: Sebastian Bortolotti unterrichtet seit mehreren Jahren Saxophon und Klarinette an der Musikschule. Er hat die Bläserklasse an der Grundschule betreut und auch bei vielen Musicals der Musikschule und der Grundschule entscheidend mitgewirkt.

 

Als im Sommer bekannt wurde, dass er Rolf-Ulrich Denzer als Musikschulleiter nachfolgen würde, entstand die Idee in seiner Schülerschaft, ihm zu Ehren ein musikalisches Fest zu veranstalten, um diesem Wechsel in seiner Position einen würdigen Rahmen zu verleihen. Initioator Michael Lenk, seit etlichen Jahren einer der begeisterten erwachsenen Schüler, formuliert es so: „Wir schätzen und verehren unseren Lehrer, wir sind begeistert, dass er der neue Leiter der Musikschule wird, und das wollen wir auf diesem Weg feiern.“

 

Ein gelber Zettel

 

Ein gelber Zettel, der im Monat Juni verteilt wurdde, war der Anfang des Projektes, die Idee war geboren und fand sofort großen Anklang: „Wir spielen für unseren Lehrer!“ Schon nach wenigen Tagen war eine so umfangreiche Interessentenschar aufgeboten, dass die Anmeldeliste viel schneller als erwartet wieder geschlossen werden musste. Besonders erfreulich findet Michael Lenk, dass sich nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Saxophon- und Klarinettenklasse an der Aktion beteiligen wollen. Denn auch ein Gitarrenensemble der Klasse Blenninger und Schüler aus der Akkordeonklasse Rottenwallner waren mit von der Partie, außerdem die Gruppe aus der „musikalischen Späterziehung“ mit Namen Quando. Von Schülerinnen, die erst seit einem Jahr bei Sebastian Bortolotti Unterricht hatten, bis zu Pia Zumkley, die nach mehr als zwölf Jahren nun beruflich und musikalisch ihren eigenen Weg geht, reichte die Erfahrungsspanne der Beteiligten. Nach einer Begrüßungsfanfare von Ilio Volante, einem Lieblingskomponisten des zu Feiernnden, gespielt von einer Spontangruppe aus der Klasse, bot Jonas Krenner einen Clowntanz, das Gitarrenensemble spielt „Lemon Tree“ und Michael Lenk präsentiert eine Eigenkomposition über die Initialen S und B, die im Namen vorkommenden Musiktöne „und ein bisschen Pachelble ist auch noch mit eingeflossen“.

 

Sebastian Bortolotti ist bekannt dafür, dass er vor Auftritten nervös und angespannt ist. Deshalb rieten ihm seine Schülerinnen Pia Zumkley und Hannah Priller musikalisch „Probier’s mal mit Gemütlichkeit!“. Es folgten Duos von den Geschwistern Paul und Charlotte Soller, und von Mutter und Sohn Franziska und Xaver Forster. Weitere Vortragende waren Emma Eiblsgruber, Tabea Zistler, Anna Gierke, Tanem Demiray und das erfolgreiche Quartett „Quadro Saxo“.Unter den Schülern herrscht absolute Einmütigkeit, darüber, dass es sich bei Sebastian Bortolotti um „einen coolen Lehrer“ handelt, der immer positiv eingestellt ist und alles mit Humor nimmt, so dass man nie mit Angst in die Stunde kommen braucht, wenn man ein Stück vielleicht noch nicht so gut kann. „11 von 10 Punkten!“ kriegt er von den vier Quadro Saxos. Sie loben seine nicht zu Ende gehende Geduld, mit der er ihnen die anspruchsvolle Literatur nahe gebracht hat, die sie bei ihren Auftritten und musikalischen Erfolgen gespielt haben.

 

Vermittelt eine vielseitige musikalische Weiterbildung

 

Offensichtlich weiß Bortolotti allen den Spaß an der Musik zu vermitteln, immer wieder wird seine umgängliche Art gelobt: „Er ist nicht nur Lehrer, sondern Freund und Bezugsperson, er vermittelt eine vielseitige musikalische Weiterbildung. Ein Stück wird im Unterricht gemeinsam erarbeitet, dann entsteht es“, fasste Eva Albersdörfer zusammen. Der Gefeierte selber war „gerührt“ und „platt, dass auch Schülerinnen und Schüler aus anderen Klassen beteiligt waren. Damit hatte ich nicht gerechnet.“ Sichtlich genoss er, dass die erste Veranstaltung seiner Zeit ohne Arbeitseinsatz seinerseits über die Bühne ging: „Es läuft.“

 

Die Organisatoren haben sich auch gefreut, dass die stellvertretende Vorsitzende der Volkshochschule, Irene Janner, anwesend und vom Programm begeistert war. Unterstützt von Eltern, die für kleine Snacks gesorgt hatten, feierten angehende und gestandene Musiker nach knapp einstündigen Konzert einen festlichen musikalischen Einstand – und warten gespannt die weitere Entwicklung der Musikschule „unter diesem coolen Leiter.“

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